Sportlich aktiv sein und gleichzeitig etwas Positives bewirken – genau das verfolgt die Radsport-, Lauf- und Schwimmgruppe von HOBART mit ihrer Spendeninitiative. Seit 2019 engagieren sich die sportbegeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sammeln dabei beachtliche Summen für gemeinnützige Organisationen in der Region. Im Januar konnten sich der Verein Leben mit Behinderung Ortenau e.V. und der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule in Hesselhurst jeweils über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro freuen.
Auch im Jahr 2025 haben die Radsport-, Lauf- und Schwimmbegeisterten bei HOBART wieder ordentlich Strecke gemacht, um soziale Projekte zu unterstützen. Im Laufe des Jahres sammelten die Radfahrer knapp 4.200 Kilometer, die Läufer legten mehr als 600 Kilometer zurück und im Wasser kamen weitere 114 Kilometer zusammen. Für jede Disziplin galt ein eigener Spendenwert, den die Geschäftsleitung bereitstellte: 0,50 Euro pro Radkilometer, 1 Euro pro Laufkilometer und 4 Euro pro geschwommenen Kilometer. Die Summe wurde am Ende von der Geschäftsleitung noch großzügig aufgerundet.
Matthias Kuderer (Leiter Fahrradgruppe), Robert Weisser (Leiter Laufgruppe) und Vera Stüber (Leiterin Schwimmgruppe) konnten, zusammen mit Markus Bau (Director Food Service) 4.000 Euro an regionale Einrichtungen weitergeben. Je zur Hälfte ging der Betrag an den Verein Leben mit Behinderung Ortenau e.V. und den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule in Hesselhurst (SBBZ Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung). Vertreter der beiden begünstigten Einrichtungen nahmen die Spenden mit Freude entgegen. Beide zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden.
Birgitt Reinfarth (Kommunikation und Spenden) und Wolfgang Dürr (geschäftsführender Vorstand) von Leben mit Behinderung e.V. möchten den Betrag in das neue Wohnprojekt in Renchen einsetzen. Das Projekt „Ambulant betreutes Gemeinschaftswohnen für Menschen mit schweren Behinderungen“, das in Renchen realisiert werden soll, beinhaltet den Bau von zwei Wohngemeinschaften mit jeweils acht, also insgesamt 16 Wohnplätzen, in zwei Wohnflügeln. Der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule in Hesselhurst nutzt das Geld, um die Reittherapien mit den schuleigenen Pferden zu finanzieren. Seit 2004 gibt es an der Schule tiergestützte Therapien für alle Schülerinnen und Schüler. Mehrmals wöchentlich dürfen die Kinder, unter der Leitung einer ausgebildeten Reittherapeutin, stolz und mit Freude das Gelernte umsetzen, erklärte Konrektorin Kerstin Gerstenberg.